Hatha-Yoga
Welche Art von Yoga ich unterrichte:
Ich habe Hatha Yoga nach Yesudian erlernt.
Yesudian kreierte eine sehr achtsame Form des Hatha Yoga.
Ha = Sonne, Aktivität, Wärme, männliches Prinzip
Tha = Mond, Ruhe, Kühlung, weibliches Prinzip
Hatha ist somit das Ausbalancieren dieser beiden Kräfte.

Und genau so arbeitete Yesudian. Der Fokus seiner Yogaklassen lag darauf, dass Körper, Geist und Seele im Einklang sind und seine Schüler mit einem Gefühl der Ausgeglichenheit und Entspannung nach Hause gehen konnten.
Die Körperhaltungen werden langsam, ruhig und bewusst ausgeführt. Wichtig ist es, immer wieder in den eigenen Körper hinein zu spüren. Denn dieser ist der wichtigste Lehrer.
Der Atem fließt im Einklang mit der Bewegung. An- und Entspannung werden bewusst wahrgenommen. Stille, Konzentration und Spüren gehören zur Praxis.
Für Yesudian bedeutete das yogische Leben ein ganzheitlicher Ansatz. Die Ernährung, Gedanken, Selbstdisziplin und eine positive Lebenseinstellung waren obligatorischer Natur.
Für mich ist das genau die richtige Art von Yoga – zu hundert Prozent. Immer wieder erinnere ich meine Teilnehmer:innen während der Yogaklassen daran, in ihre Atmung hinein zu spüren, den Körper wahrzunehmen und ganz bei sich zu bleiben. Ehrgeiz hat hier keinen Platz.
Auch ich selbst lebe diesen ganzheitlichen Ansatz – und es fühlt sich einfach stimmig an.
Mein Lieblingszitat von Selvarajan Yesudian:
„Sei stets dessen bewusst, dass am Himmel Deiner eigenen Seele Du die Sonne bist.“
Bildquelle: alchetron.com